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Prater

AdressePrater
Prater
1020 Wien
Telefon+43 1 7280516
E-Mailinfo@wiener-prater.at
InternetHomepage

Der Prater ist eine grosse Parkanlage, deren Name auf das lateinische "pratum" (Wiese) zurückgeführt wird. In dieser weitläufigen Auenlandschaft kann man sich fern aller Hektik in Ruhe erholen. Viele Wiener nutzen den Prater für ausgedehnte Spaziergänge und Radtouren.
Der bekannteste Teil des Praters ist der Volksprater oder Wurstelprater. Dieser Vergnügungspark hat seine Anfänge im 19. Jahrhundert und besteht bis heute, im Pratermuseum hat der Besucher die Möglichkeit die Entstehung und Wandlung des Praters nachzuverfolgen. Die im Volksprater angebotenen Attraktionen von der Liliput Eisenbahn aus dem Jahre 1928 bis hin zur hochmodernen Achterbahn "Volare" aus dem Jahre 2004 bieten jedem Besucher kurzweilige Unterhaltung.

Riesenrad

Das Riesenrad wurde 1896/1897 zur Feier des Thronjubiläums Franz Josefs errichtet und ist heute eines der Wahrzeichen Wiens und das Aushängeschild des Praters.
Im Zweiten Weltkrieg wurde es fast völlig zerstört und erst nach dem Wiederaufbau 1947 erneut in Betrieb genommen. Von den ursprünglich 30 Gondeln trägt das Riesenrad nur noch 15 große rote Gondeln.
Aus fast 65 Meter Höhe geniesst der Besucher von hier aus einen wundervollen Ausblick auf Wien.

Republik Kugelmugel

Eine weitere Attraktion des Praters ist das Kugelhaus von Edwin Lipburger, der in den siebziger Jahren in einem österreichischen Dorf ein kugelrundes Haus erbaute und darin seine eigene Republik ausrief. Dies begründete er mit dem geringen Platzbedarf seines Hauses, der es in einen Freiraum verwandele. Da er auch eigene Briefmarken und Verkehrsschilder entwarf mußte er schon eine Haftstrafe wegen Amtsanmaßung absitzen. Inzwischen ist seine Republik in den Prater gebracht worden und hat dort als Touristenattraktion die Anzahl seiner Staatsbürger vermehrt: Heute sind es 389.

Calafati

Ein kurioses Wahrzeichen des Praters ist auch die ursprünglich "Großer Chineser" genannte, 9 Meter hohe Figur eines Chinesen. Die heutige Figur ist eine Nachbildung des im 2. Weltkrieg zerstörten Originals und trägt den Namen des Schöpfers der Originalfigur Basilio Calafati.

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